Bericht vom EBI#2

Das lange Warten auf mein erstes EBI (war leider letztes Jahr nicht dabei) hat am Freitag endlich ein Ende gefunden und nachdem wir uns mit mehreren Käfern und zwei Typ3 bei Jörg getroffen hatten, ging es nun endlich los Richtung Chimay. Jörg hatte die Führung des luftgekühlten Konvoi’s übernommen und kurz vor der luxembourgischen Grenze Richtung Belgien, kamen dann noch die Jungs von Street Parts, Roman, Michael und Torsten dazu. Mit ca. 15 Fahrzeugen ging es dann in der luftgekühlten Kolonne Richtung Chimay /Belgien. Selbst ein kleiner Defekt an Martin’s frisch restauriertem Typ 3, den Laurent gleich gefunden und behoben hatte, konnte uns auf dem Weg nach Chimay nicht aufhalten.
Dort endlich angekommen mussten konnten wir uns noch schnell einen Campingplatz ergattern, bevor die Wiese komplett mit Luftis aus ganz Europa belegt war, denn neben einem Dixi-Klo campt es sich eben nicht besonders gut.
Als alles aufgebaut war, ging es Freitag Abend noch schnell über das Gelände zu den „Show und Shine-Fahrzeugen“ und auf den Teilemarkt. Von tief, über sautief, bis hin zu „Ich-kratz-mit-meinem-VW auch-bei-gerader-Strecke-über-den-Asphalt“ gab es vor allem viele Ratten, eine endlos langen Reihe von T1-Bullis, Restos und Cal-Lookern zu sehen. Mein Highlight an diesem Abend war ein Zelt, indem man Felgen zum Schleuderpreis bekommen konnte (http://www.combicoxshop.com/site/) und so träumte ich die ganze Nacht von BRM’s mit 205-er Lochkreis für meinen 63-er Faltdach. Was allerdings extrem nervig war, war die Tatsache, dass die Toiletten und Duschbenutzung extra zu zahlen waren und dass bei 67 Euro für zwei Personen Eintrittsgeld!!. Wer also nächstes Jahr zum EBI will, darf sich keine Blasenentzündung holen und sollte ein Packung „Granufink“ auf Vorrat bunkern, denn sonst wird das Wochendende schneller teurer, als ein Satz BRM-Felgen!!
Der nächtliche Regentanz unserer englischen Nachbarn zeigte am Samstag direkt Wirkung und so goss es, wie aus Eimern.Trotzdem konnte man gegen Abend wieder das Gelände trockenen Fußes besichtigen, auf die Bank fahren und Geld für Felgen abholen und die Gasser bestaunen, die gegen Abend den Asphalt und die Zuschauer zum Kochen brachten. Highlight war ein Duell zweier T1-Bullis, die mit einem wahnsinnigen Burnout sogar die heraufziehenden Regenwolken überdeckten. Am Abend saßen wir dann beim gemütlichen Grillen neben den inzwischen nicht mehr tanzenden Engländern.
Sonntag ging es wieder auf das mittlerweile wieder trockende Gelände. Die Ausstellung der Fahrzeuge wirkte auf mich ein wenig unorganisiert und irgendwie wusste man nicht so genau, wo die eine Gruppe / Kategorie aufhört und die andere anfängt. Trotz der horrenden Tagestickets von bis zu 35 Euro (ohne Fahrzeug und Toilettenbenutzung wohlgemerkt!!) kamen immer mehr Besucher auf das Gelände, die sich gegen Ende der Veranstaltung sicherlich auch gefragt haben, wieso ein Club die beste Präsentation gewinnen konnte, den der Normalsterbliche gar nicht sehen konnte,da er keinen VIP-Ausweis für die Boxengasse hatte und das Outfit als Boxenluder vergessen hatte. Anayway, alles in allem, war es ein schönes Treffen, vor allem, wenn man mit den richtigen Leuten unterwegs war und so konnte uns auch der Regen nicht davon abhalten, jeden Abend in gemütlicher Runde beim Grillen zu sitzen und seinen Spaß zu haben. Alles in allem könnte man durchaus den ein oder anderen Punkt überdenken, was die Preise und die Organisation angeht, aber bei so einem großen Treffen gibt es zwangsläufig Dinge, die nicht besonders glücklich liefen.

Bis zum nächsten Jahr,

Steffen (mit den neuen BRM-Felgen)

Bilder vom Treffen natürlich unter dem Punkt Bilder zu finden. Oder hier klicken

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